Wie alles begann

Es war einmal...1983 am "runden Tisch" des Restaurant Hirschen in Riniken begann alles! Die Riniker Fasnacht war am "sterben". Vor allem der kleine sonntägliche Kinderumzug. Also was tun? Wir machen eine Guggenmusik! 

Einstand mit 16 Personen

Nach wochenlangem suchen standen die ersten von ca. 10 Proben auf dem Programm (Mitgliederstand ca. 16 Personen). Einige hatten sich selber Instrumente gebastelt, andere hatten sich alte Instrumente von Musikgesellschaften besorgt (Bis von der MG  Andermatt). Unser damaliger Dirigent Thomas Märki verstand es uns, die wir von Tuten und Blasen gar keine Ahnung hatten, die Geheimnisse des "Guggen’s" näher zu bringen. Als Kostüm wurden einfach zwei Farben bestimmt (blau-silber) und die Fasnacht konnte beginnen.

Beim Brugger Umzug 

Ein Meilenstein war unser 5-jähriges. Unter der Leitung von Jürg Piani wagten wir uns zum ersten Mal  über die Dorfgrenze hinaus an den Brugger Fasnachtsumzug. Zum ersten Mal nicht nur vom eigenen Dorf belächelt. Doch uns war es egal. Wir hatten einen riesigen Plausch. Beim 5-Jährigen Jubiläum waren wir dann zum ersten Mal alle mit dem gleichen „Gwändli“ an der Fasnacht unterwegs. Nämlich mit gelb grünem Oberteil und Hosen (Farben des Riniker Wappens). Dazu trugen wir einen geschäumten Hut mit einem Tannenbaum und fünf Kerzen.

Abgänge und Zugänge

Nach zehn Jahren Guggenmusik verließen uns leider einige Gründungsmitglieder, so auch unser Dirigent Jürg. Was tun? Da war guter Rat teuer. Glücklicherweise trafen wir Hans Käppeli, besser bekannt als "Hausi". Ein paar Bier, ein paar Gin-Tonic, ein wohlwollendes Gespräch mit seiner damaligen Freundin, und heutige Frau Sandra und wir hatten wieder einen musikalischen Leiter. (So einfach war es nun doch nicht!) Ein Hauch von Basel kam nach Riniken. Es wurden Registerproben gemacht. Es kehrte Disziplin ein und plötzlich sprach man von der "OPUS-C-VOLL".

Scheeni Fasnacht

Nach tollen Zeiten mit "Hausi" und vielen Höhepunkten konnte 1998 mit Coni ein toller Nachfolger aus den eigenen Reihen gefunden werden. Coni und sein Susi (Sousaphon) und die Opus C Voll sind ein Begriff weit über die Kantonsgrenzen hinaus und das dank des tollen Einsatzes der mittlerweile vierzig Mitglieder. An dieser Stelle herzlichen Dank an Thomas, Jürg, Hausi, Coni, allen ehemaligen und allen noch- "Opüslern" und e "tolli" Fasnacht.

vom Schori, Obmann und Vater der OPUS-C-VOLL 1999.

 

Opus Historie Teil 2

Alles geili Sieche

Gib mir ein Instrument und ich spiele es. Dank dieser Begabung hat Coni jeweils die Noten der neuen Lieder für die jeweiligen Register und Tonlagen selbst geschrieben. Dank ihm konnten wir deshalb auch das Niveau unserer Gugge noch mehr steigern. Und so hies es schon bald: „Was semmer? Geili Sieche“. Ebenfalls wurde in dieser Zeit (ebenfalls dank Coni) jeweils im Oktober ein Probeweekend eingeführt, das jeweils an verschiedenen Orten in der Schweiz stattfand.

Scho 25 Johr

2008 konnte unsere Gugge dann das 25 Jährige Jubiläum feiern. Dieses Jahr war für die Opus auch durch zwei wichtige Ereignisse geprägt. Als erstes machten wir Uns und unseren Fäns ein Geschenk. Wir nahmen nähmlich vor der Jubiläumsfasnacht unsere Erste und bisher Einzige CD mit dem Titel „Scho 25 Johr„ auf. Das zweite Ereignis fand dann im Herbst 2008 statt. Aus unserem „wilden Haufen“ wurde endlich ein Verein. Dieser wurde an der Gründungsversammlung am 13. September 2008 im Werkhof des Forstamtes Brugg aus der Taufe gehoben.Der erste Vorstand bestand aus Susi Rey. Ursi Kühni, Jacky Rehmann, Mike Schratter und Coni Baldinger. Als erster Präsi wirkte dabei Mike Schratter. Nach unserem Jubiläum verliesen dann wieder einige altgediente Opüsler unsere Gugge. Weil sie aber noch mit unserem Verein verbunden bleiben wollten und die Fasnacht doch nicht ganz sein lassen konnten, gründeten Sie zusammen die Opus-C-Senil. Dies ist nun das Altersheim für unsere Gugge für all jene Mitglieder die nach mindestens 10 Jahren das ganze etwas ruhiger nehmen, und nicht mehr aktiv mitschränzen wollten. Mit der Opus-C-Junior, der Opus-C-Voll und der Opus-C-Senil waren nun alle Altersklassen in unserem Verein vertreten.  

Mit Frauenpower in die Zukunft 

Bei Probebeginn für die Fasnacht 2009 im August 08, hat uns Coni Baldinger dann mitgeteilt das dies seine letzte Fasnacht als „Chef“ bei der Opus-C-Voll sein würde. Somit ging also eine sehr erfolgreiche Aera, mit Coni als dritten Tambourmajor der Opus, nach der Fasnacht 2009 zu Ende. Er war übrigensganze 12 Jahre Dirigent bei uns. Es musste also auf die Saison 2010 ein neuer Tamby gesucht werden. Das dies nicht ganz einfach würde war uns allen klar, hatte doch Coni die Messlatte dafür sehr hoch angesetzt. So brachten dann auch alle Versuche „auswärts“ einen neuen musikalischen Leiter oder Leiterin zu suchen nichts, obwohl auf unserer Homepage und an den Rhythmusinstrumenten mit Flyern tüchtig Werbung für diesen Job gemacht wurde. Doch warum in die Ferne schweifen denn das Gute liegt so nah. Mit Fabienne Schori genannt Fabyy, die aus unserem Nachwuchs „Opus-C-Junior“ hervorgegangen ist, stellte sich schliesslich ein Mitglied von Uns für das „schwierige“ Amt zur Verfügung. Nachdem dann Susi Rey von Mike Schratter noch das Präsidentenamt übernommen hatte war in unserer Gugge somit Frauenpower angesagt. Und die Beiden meisterten das Ganze ausgezeichnet. DankFabienne wurde dann neben dem Probeweekend, auch noch ein bis zwei Probetage im Winter in der Turnhalle Riniken organisiert. Da wie oben erwähnt Coni und ein paar Mitglieder die Opus verlassen hatten, befürchtete man nun das das Niveau unserer Gugge vielleicht etwas sinken könnte. Doch Fabyymacht ihre Sache als „Tätschmeischterin“ so gut, das einige Stimmen sogar behaupten das die Qualität gleich hoch blieb oder sogar noch besser wurde.

30 Jahre und kein bischen leise

An der Fasnacht 2013 können wir von der Opus-C-Voll nun unser 30sig-Jähriges feiern. Aus diesem Anlass organisiert unser Verein am Riniker Fasnachtsfreitag abends deshalb ein Jubiläumsopenair, mit 4 auswärtigen Guggen sowie der Opus, auf dem Schulhausplatz in Riniken. Damit startet die Opus-C-Voll an der Jubiläumsfasnacht 2013.in die vierte Saison mit Faby Schori als Tamby. An dieser Stelle nochmals ein herzlichen Dank an Thomas, Jürg, Hausi, Coni, Fabyy allen ehemaligen und allen noch- "Opüslern" für ihren Einsatz für unsere Gugge. Und jetzt „Letz Fetz“ und e "tolli" Jubiläumsfasnacht 2013.

Der zweite Teil der Opushistorie wurde von Walter Läuchli viertes Ehrenmitglied der Opus-C- Voll 2013 geschrieben.

 

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